Hartmut Doll
Künstler

In Planung

ist eine umfangreiche Ausstellung: Art of Silicone by Doll - exclusiv in der Galerie Kunst am Wall - Am Wall 182. 28219 Bremen geplant,

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!





Ankündigung einer Publikation der Art of Silicone Malerei

Mein ganzer Ehrgeiz auf dem Gebiet der Malerei besteht darin die Vorstellungsbilder den Inhalt eines Mediums zu zeigen.

Die Öffentlcihkeit sollte wissen was ein Künstler bewegt, das umdenken wie ein psychedelischer Fotoapparat, ein veränderten Bewusstheitszustand können Farben und Formen bestimmen. Der Unterschied der Art-of-Silicone Malerei ist der Kontext zur gewohnten Öl und Acrylmalerei und zeichnet sich durch die hohe Lichtbeständigkeit und die Farbgleichheit aus.

Die Präzens der optischen Phänome sind Farben und Substanz vor Augen. Das visuelle und das materielle sind eine Einheit.

Sie fixieren und kompensieren Ihr Sehen zu einer neuen Reflektion, der Gedanke in uns.




Veröffentlichung am 21. Februar 2018


Einleitung

 

Jeder Mensch hat seinen Lieblingsmaler, eine künstlerische Tradition ist es, was im Grunde alle Künstler untereinander wechselseitig beeinflusst haben.

Es sind Menschen von nah und fern die etwas anzieht, egal, ob es sich um alte oder neue Meister handelt. Doch man sollte nicht vergessen, dass die renommierte Galerie am Wall bei Bremen auch außerhalb der Museen und außerhalb der großen Ausstellungen geöffnet hat. Und das es sich lohnt dort einmal vorbei zu schauen.

Und darüber hinaus hat der Besucher die Möglichkeit, weniger bekannte Künstler zu entdecken, die neben den großen Meistern arbeiten, zum Teil mit den selben Techniken und Themen.

Warum schreibe ich als Maler überhaupt eine Künstlerpublikation? Es heißt ja auch

„Handle Künstler, rede nicht!“

In meiner Veröffentlichung werde ich nicht überheblich, komisch oder verschleiere. Meinen Text brauchen Sie nicht zu studieren, im Allgemeinverständnis werden Sie eine Position erkennen, den Künstler besser zu durchleuchten.

Einen großen Teil meines künstlerischen Ausdruckes ist die farbige Silikonmasse, die als wesentliche Eigenschaft, neue Dimensionen und Strukturen für das Verhältnis von Farbe, Fläche, Raum, Figur und Grund hat, aber auch Undurchsichtigkeit und Transparenz bekommt.

Das Auge setzt Kreativität frei die Wirklichkeit die Wahrheit eines geträumten Bildes. Meine Botschaft für meine Heimatstadt Bremen lautet:

 „Öffnet Eure Augen und findet die Schönheit eines gemalten Bildes;

überall dort wo Ihr es nie erwartet habt“.



Allgemeines

 

Ich habe fast alle gängigen Wege ausprobiert, mit zeichnen. Vom Bleistift zur wachsähnlichen Farben, es ist als farbgebende Substanz gut, aber nicht das Ausdrucksmittel was ich mir vorgestellt habe.

Daraufhin habe ich den Reiz verspürt, eine völlige neue Malrichtung zu kreieren. Muss aber auch sagen das es so gut wie unmöglich ist, etwas wirklich neues zu machen, außer sich sämtliche Stile anzueignen und die danach in Werken vorzuführen und einzusetzen.

Das hat offensichtlich mit Kunstfertigkeit nichts zu tun. War das doch eine Kunst?

Unverständlichkeit abstrakte Kunst, geht das in ein Allgemeinverständnis hinein! Ein Künstler muss auch ein Handwerker sein, künstlerische Arbeit und handwerkliches Können!

Licht und der Glanz der Farbsilikonmasse hat mich angezogen. Das hat mich als Außenseiter in die neue Kunstrichtung als Künstler und Augenmensch getrieben.

Der Sinneseindruck unter Hervorrufung von farbigen Eindrücken, die Vielfalt von über 180 Farbnuancen in Silikon. Das fertig gemalte Bild in Silikon hängt von einer Beleuchtungsquelle ab, also Farbrezeptoren das Farbsehen als Antwort auf eine Farbvalenz (Größe und Farbenanzahl) unter Hervorrufung von farbigen Eindrücken der Vielfalt von Farben des Beobachters.

Der Farbeindruck des Beobachters ist der Wirkort die Leinwand. Die Lichtquelle ist der Wirkort und unser Auge und Gehirn scheint auf das Bild.

Eine Optik ist die Entstehung der Farben im Auge. Visueller Eindruck entsteht ohne Benennung von Worten. Die Elastizität die das Silikon hat, an dem Bild bei einfallenden Licht – in einer Glanzverwandlung – das hat mich sehr angezogen.

Bei der Verarbeitung der Silikonpaste sind Wahrnehmung wie Phänomene einer Struktur, Rauheit Licht, Schatten. Eindrücke und physische Effekte, färbende Mittel Pigmente in Silikon bezeichnend für eine farbliche Veränderung die bei der Farbgestaltung auf Leinwand entsteht.

Ein Maler sollte ohne Verschwendung von Farbe sein Handwerk durchführen.  

Ein bestimmtes Verfahren z.B. eine Silhouette zum Umrahmen beschäftigt mich als Künstler in der Schaffenskraft bis zur Unkenntlichkeit des Motives mit durchgespielten Metamorphosen (Umgestaltung, komplexe Verwandlungen) einer bestimmten Ausgangsfigur. Die geometrische Schemata (Form, Schablone, Raster) sind geprägt für die Bezeichnung des Kubismus (Kunstrichtung des frühen 20. Jahrhunderts, die durch Auflösung des Organischen in geometrische Formen und gleichzeitige Mehransichtigkeit des Bildgegenstandes charakterisiert ist).

Flächen mit spitzen Winkeln und dunklen Kanten und ineinander geschachtelte Quadrate, Rechtecke und Dreiecke schablonenartig in Bildebenen. Es wurden schon Anfang des 19 Jahrhunderts Techniken des Malerhandwerkes in ihren üblichen Zweck zugeführt und verwendet Als Gemäldeschablonen, die an die Bildoberfläche eine Körnung und Relief zeigen. Es ist auch ein subtiles (Feinheiten gehend, nuanciert, differzenziert) Spiel zwischen Schein und Bedeutung von der POP-Art ab den 1960iger Jahren.

Unterschiedliche Materialen kamen zum Einsatz für eine Täuschung, Figuration und Abstraktion, so wurde der Kubismus auf eine prägende Art der Geometrie humorvoll niedergemacht.

Der Spagat zwischen Moderne, Klassizismus, Parodie und Metamorphose (Umgestaltung, komplexe Verwandlungen z.B. eines Bildes) charakterisiert auch die Malerei der Künstler. In anderen Werken dominiert die Linie über die Farbe und mittels geschwungener, dicker Umrisslinien, Figuren die umschlungen sind mit umgrenzter dunkler Farbflächen im Überzug, aber auch Rundungen und Deformationen.

Es ist ein Volumen mit Teilen, die auseinander genommen werden, dicke organische Würste.

Es verschärft die Aktualität des Bildes und lenkt den Blick sogleich auf zeichenhaft entstandene Figuren. Es sind die dunklen Farben und die elliptische (oval, unvollständig) Darstellungsweise von farbgesättigten warmen Bildern, die wie ein Sturm erfasst werden.

Es ist eine Energie mit überbordenden (blühenden) malerischen Ausdrücken mit hastigen Korrekturen und Übermalungen wie in dem Bild „Verborgenheit“

 


Stilrichtungen der Künstler

 

Es gibt eingefleischter Gegner der geraden Linien. Das Ergebnis kein monotones, steriles und rationales Denken beim Malen. Am Anfang habe ich mich mit Aktion – Painting (Kunstrichtung der modernen Malerei) befasst. Meine Hände taten auf einmal Dinge, die ich nicht geplant hatte.

Ja, ich habe es versucht, denen Dingen ihren Lauf zu lassen. Ich bin nur ein Stellvertreter des Betrachters, eine dritte Gestalt, mit dem Blick zu dem entfernt liegenden Bildmittelpunkt.

Ich musste feststellen, Grenzen zu akzeptieren, aber die Kunst macht eben das Unmögliche wahr. Panorama sind die Eindrücke eines unwirklichen Bildes, dem Ursprung der menschlichen Natur - Liebe und Leidenschaft.

Meine Stilmittel sind unterschiedlich unruhige Hintergründe. Die Bildfläche strahlt für den Betrachter Aufmerksamkeit aus, verbunden mit unruhigen, verwirrenden, durchbrochen von kleinen Rechtecken, die den Blick frei geben.

Diese Szene im Bild „Gemahlin von Echnaton“ hat extreme Gegensätze. Bei Künstler-Kunstwerken, die nicht lügen, halten manche Betrachter „das Hässliche für schön und das Schöne für hässlich“.

Kann der sehende Mensch eine Tiefenwirkung für Umrisse und Details erkennen oder eventuell eine ablehnende Haltung in der Öffentlichkeit auslösen.

Meine Bilder entspringen meiner Fantasie, ich weiß nicht, woher sie kommt. Es ist vielleicht etwas, dem ich zusehe, aber ich kann nicht ohne Linien auf die Leinwand malen. ich mache eine flüchtige Skizze, das reicht, um einige Monate zu malen.

Dann fülle ich die Silikonmasse auf die Leinwand und die eigentliche Arbeit beginnt. Für den Aufbau des Gemäldes ist bekannt, je dünner Farbe aufgetragen wird, also sparsam die Schichten gelegt werden, umso ausdrucksvoller wird das Bild. Trägt man zu dick auf verarmt das Bild.

Hier zeige ich ihnen einen Einblick in der Vorbereitung / Entwurf eines Gemäldes mit einem Schablonenmotivs.

 

 

Die Schablonenkunst (eng. stencil), ist auch eine Bezeichnung für Graffiti oder Street-Art aber auch, sehr selten, die Bezeichnung für Pochoir, der französische Begriff.

Diese Technik wurde in Frankreich zum ersten Mal, in der Kunstszene verwendet. Motive, die geschnitten werden, müssen zuerst überprüft werden, bevor kleine Inseln entstehen. Es sind Motivteile die ringsum von Flächen umgeben sind.

Motive auf Leinwand zu übertragen ist nicht einfach, denn es könnten Knicke und ausgefranste Schnittkanten entstehen.

Beim Entwurf zum Eisenmann wurde auf Schablonen aus Folie verzichtet. Der Nachteil bei großformatigen Schablonen ist, sie können recht instabil sein. Die Erstellung einer Schablone ist so alt wie das künstlerische Schaffen der Menschen selbst, Sie erzeugen auf diese Art ein Negativbild.

Durch meine experimentelle Technik, mit mehreren Schichten zu arbeiten, entsteht eine Kunstform, eine Dekorationstechnik.

Es ist eine Art von Motiv-Übertragung. Je glatter der Untergrund ist, umso schöner wirkt das Bild. Bei einer Leinwand kommt nach dem Trocknen die Struktur wieder zum Vorschein.

 


Presse - Kritik - Wahrheit

 

Die Haltung der Presse muss man beobachten. Für mich sind Bilder Tore, die in die Welt gehen.

Mit Sicherheit ist die Arbeit des Künstlers sehr schwierig, deshalb meine ich auch das Anstrengung, Fleiß und Intellekt erschaffen sind.

Der Blick in ein Bild und der Widerspruch verursachen Aufregung des Künstlers. Aber intuitiv erfasste oder auf Erfahrung beruhenden in der Element Malerei sind die Strömungen auf einen Lattenzaun durchbrechend, lebhaft und niederschlagend.

Jedes Bild hat eine Geschichte und unterscheidet sich von anderen, der Blick des Betrachters schweift eher über das Bild als das es ihn in die Tiefe zieht.

Lang hieß es, die moderne Kunst brauche nichts dringender als Kritik. Früher war der Kritiker eine Art Agent der Moderne. Was kann er also noch sein? Bleibt ihm noch etwas?

Natürlich bleibt ihm viel, allerdings nur, wenn er die eigenen Grenzen neu ausrichtet. Bei Kunstkritik geht es im wesentlichen um die persönliche Beurteilung eines Kunstwerkes. Auch lässt sich über Kunstgeschmack streiten!

Nicht wenigen gilt Kunstkritik mithin als eine Kunst für sich. Wenn man sich an einen bestimmten Leitfaden hält, dann kann das helfen sich in der Kunstkritik ein Gehör zu verschaffen.

 Was will der Künstler uns damit sagen!

Beschreibe, was man sieht – analysiere was man sieht --interpretiere das Kunstwerk.

Je ferner ein Mensch der Kunstmalerei steht, desto ungerechter und schärfer ist seine Kritik, deswegen, je mehr Kritiken auseinander gehen, umso mehr ist der Künstler im Einklang!

In einer Veröffentlichung einer namhaften Zeitung wurde über eine Kunstkritik folgendes gesagt: „die Feigheit der Künstler ruiniert die Kunst“. Aber die meisten Kritiker scheuen ein Urteil. Auch hat man über das Scheitern und die vielen Ablehnungen nachgedacht, kaum eine Anerkennung als Maler bestimmt zu sein.

Man weiß auch das Dinge nicht immer so sind, wie sie scheinen, wir sind tagtäglich den künstlerischen Bildwelten der Medin (Mittelwert) ausgesetzt. Was heißt es da noch, etwas mit eigenem Auge gesehen zu haben. Der Künstler sollte sein Werk in völliger Freiheit der reinen Empfindung schaffen.

Silikonmalerei changiert (verschiedene Arten von Übergängen) zwischen Realität und Fiktion (Einbildung, Annahme). Dazu zählen auch die Medien, es sind vor allem die Wirkungen auf unser Bewusstsein, die Selbstreferentialität (die selbst Bezüglichkeit) des Betrachters bei einer Silikonmalerei, das muss sogar ein weniger Kundiger erkennen.

Es gibt fast immer einen ausgetragenen Wettstreit der Künste also eine Vielansichtigkeit und damit die verbundene Beweglichkeit des Betrachters. Als wesentliches Merkmal zum Unterscheiden einer Flächenkunst.

Der Malerei Prozess hat sich in jüngerer Zeit auf digitale und industrielle Techniken eingelassen. Die Ergebnisse sind Animationen und „painten“ digital manipulierte Bilder und Skulpturale Formen somit dreidimensional.

Das Bild mit aufgetragenem Silicon, zur einen Illusion von Raum übertrifft immer die Vorstellungskraft. Es ist gut zu wissen, wo hin es geht – angekommen in einer plastischen Welt.

Den berühmten Meistern der Brillanz auf den Gebieten der Malerei und Zeichnung erlaubte ihnen, jeden Stil zu kopieren von Realismus über den Impressionismus (persönliche Umwelteindrücke und Stimmungen besonders in kleineren künstlerischen Formen (Skizzen) wiedergeben) und den Kubismus (Kunstrichtung des frühen 20. Jahrhunderts, die durch Auflösung des Organischen in geometrische Formen und gleichzeitige Mehransichtigkeit des Bildgegenstandes charakterisiert ist).

Sie haben nie aufgehört, die handwerklichen Aspekte des Malen und Zeichnen zu studieren. Sie hatten sich viele Jahre lang mit den Grundlagen von Licht und Farbe auseinander gesetzt. Zudem gefällt die Art, wie die Farben in den Bildern organisiert ist.

Durch die intensiven Farbflächen gegen große Bereiche reduzierter Farbigkeit schafft der Maler eine Einheit von Raum und Licht; der Drang zum Malen bedeutet: die Malerei ist das, wofür man lebt!

Das künstlerische Zentrum sitzt im Gehirn im Nirgendwo, sonst gibt es uns das Gefühl eines inneren Raumes, einen mitfühlenden Standpunktes des Künstlers, denn Bilder können die Welt verändern helfen. Keine noch so gelungene Widergabe kann das essenzielle (ausschlaggebend, bedeutend) Element der Imagination (Fantasie, Fiktion) ersetzen.

Die großen Meister waren der Ansicht: es wäre weitaus besser, aus der Erinnerung zu malen, denn die Erinnerung transformiere das Geschehene mit Hilfe der Vorstellungskraft, so dass der Künstler nur das Notwendige wiedergebe. Das Auge ist der Hammer und die Seele das Klavier mit seinen vielen Seiten. Der Künstler aber ist die Hand, die durch anschlagen der Tasten die Seele in Schwingung versetzt. Man kann aber auch sagen, figurativ breitflächige und vielfarbige Mosaiken des Bildes.

Was ich festhalten möchte, ohne Gedanken an Nützlichkeit Popularität, Ruhm oder Anerkennung zu verschwenden, ist die Kunst für die Kunst.


 

Materialien 


Im Allgemeinen ist Silikon die Bezeichnung für eine Gruppe synthetischer Polymere, es wurde Anfang des 20 Jahrhunderts vom englischen Chemiker Frederik Stanley Kipping (1863-1949) eingeführt.

Dieses Spezialprodukt besitzt einen gummielastischen Zustand, es ist ein plastisch verformbares Material. Für den Künstler dienen die Beschichtungen aus Silikonbasis nicht als Dichtstoff zum Füllen von Fugen, sondern als Kunstformereignis, z.B. als Abguss in einer Negativform zur Herstellung von Skulpturen und Reliefs. Aber auch als Haftvermittler für das Malen bedeutet es: Glanz an Oberflächen und Elastizität, Deckvermögen und eine starke Pigmentverträglichkeit auf Leinwänden.

Die Oberflächeneigenschaften auf dem gemalten Bild sind Linien, plastisch verformbare Materialen. Sie sind gleichzeitig wasser- und ölabweisend. Die Oberflächeneigenschaften bei dem gemalten Bild sind superoleophobe (Ölabweisend), eine ausgezeichnete Beständigkeit zwischen -60° bis +240°C. für die Umwelt sind Silikone sehr gut abbaubar, jedoch ungiftig. Für das gemalte Bild bedeutet das eine Langlebigkeit. Die verwendenden Silikonfarben kommen aus Deutschland und werden immer frisch hergestellt und innerhalb von 6 Monaten verarbeitet.

Man muss immer wissen woher die Farben kommen, bei vielen Künstlern wird die Herkunft der Farben mit nicht Wissen beantwortet.

Der Herstellungsprozess ist für den Künstler überaus wichtig, das ist der Ausgangspunkt des Farbauftrages für das Gemälde, es ist sein Handwerk.

Für die Zusammensetzung der RAL-Farben gibt es ein Datenblatt, also weiß man, womit man malt. Man braucht sich keine Gedanken zu machen, dass die Farben verblassen oder verschwinden, eine Dauerhaftigkeit ist deshalb gegeben.

 

 

 


 Arbeitsweisen von Künstler 

 

Der Künstler möchte schon in einem hohen Maße unabhängig sein wenn es um Farben geht. Man ist ein einsamer Maler Farbe und Leinwand und man ist in einem Raum alleine.

Die Erfahrung zeigt wenn die Leinwand auf einen Tisch oder Klappböcke gelegt wird und darauf sieht hat man eine grundlegende Voraussetzung die Sache richtig zu machen.

Man schaut von oben nach unten und arbeitet, aber vertikal auf einer Leinwand, dann fängt man eigentlich schon falsch an, es ist eine perspektivische Verzerrung.

Man muss sich das so vorstellen, das egoistische an der Perspektivische ist die Tatsache dass das näher wichtiger und größer ist als das ferne und unscheinbar unwichtigere.

Es gibt viele Aussagen für eine einzigartigen Stil und den Einfluss für den Durchbruch in eine rigide (verbissen, verbohrt) und Konventionalität (Förmlichkeit, Norm).

Die dafür erforderliche Pinseltechnik wird benötigt, um das Spektrum bislang die unbekannten Möglichkeiten für den Ausdruck von Maltechniken zu erforschen.

Der Künstler braucht einen klaren Blick für die menschliche Psyche und Volkskultur, seine Beobachtungen werden in Figuren sichtbar. Es sind Bilder eines Schaffens.

Allgemeine Malerei ist ein vitales Ausdrucksmittel für Visionen. In all den Werken herrscht mehr das Denken, als die Malerei. Es wird kein Geheimnis daraus das der Künstler beim Malen in Camara obscura (das heißt in einen Raum zurückziehe, also nur ich mit meinem Bild alleine) bin.

Der Stil in dem man malt hat keine Bedeutung, der Stil ist nur ein leeres Werkzeug sich aus zudrücken. Ein wahrer Künstler hat keinen Stil was man tut passt in keine Stilrichtung; daher bekommt es später einen Namen.

Da Künstler untereinander sehr verschieden sind, weil sie bereits verschieden erschaffen worden. Genauso Farben an sich bedeuten gar nichts Farben haben nur eine Bedeutung wenn sie zusammengestellt sind und von anderen Farben umgeben sind.

Inhaltlich sind die abstrakten Konfigurationen (Anordnung, Gestalt) und die Auseinandersetzung mit Paradigmen (eine grundsätzliche Denkweise) der moderner Malerei zu erkennen.

So themastiert der Künstler mit den Spatelstrich als Metapher (besonders als Stilmittel gebraucht sprachlicher Ausdruck) und Relais, in dem der Keilrahmen partiell modelliert und in den Oberfläche des Bildes hineingeht.

Die Entwicklung zu dem expressiven Medium habe ich durch eine erweiterte Technik der Malerei in Silikon auf Leinwand entwickelt, nämlich eine Darstellung von Farbintensität und einer revoltischen, überraschenden Oberflächenstruktur.

Die Malerei in Silikon öffnet die neuen Tore in ein uneingeschränktes nachdenken der modernen Interpretation eines bekannten Motives was Sie suchen.

Seit mein Umdenken in eine andere Maltechnik kann der Betrachter gegen seinen üblichen Sehgewohnheiten einen ungewöhnlichen Blickwinkel bekommen.

Eine Fülle von Mutationen, Installationen, getrennt in das sichtbare und das verborgene. Ferner lässt sich ein Gemälde an Wand physisch interagieren (miteinander) und schafft solchermaßen environnementale (Umweltbezogen) Gebilde.



Obsessive Malerei   

 

Eine Vision der neuen Silikonkunst ist die radikale Subjektivistische (Wahrscheinlichkeitsauffassung) Ausrichtung in empathisch (die Bereitschaft zum Empfindungen, Gedanken, Emotionen, Motive) –expressiver (ein starker Ausprägungsgrad) Gemälde.

Anfang der 80iger Jahre eroberten die großen Bildformate den Kunstmarkt – nicht destotrotz polarisierte die Silikon-fluid-painting (fließende - Kunstrichtung der modernen Malerei) die Fachwelt, aber ein abschließendes Urteil über diese Kunstrichtung steht noch aus.

Es wirft einfach einen Blick zurück die Ziele und Visionen der Medium Malerei in Silikon war keine große Obsession (emotional sehr starke Begeisterung oder Besessenheit).

Was die Farbe des Bildes auf Silikon in der aufgespritzten Form durch die Treffvorrichtung verursachte ist ein Fluides (fließend), volatiles (veränderlich‚ beweglich‚ flüchtig) Medium, das die Verfestigung des Sehens der aus Silikon aufgespritzten Form.

Die Gegensätze des gemalten Bildes und Farbe bilden lebendige Metamorphosen (Umgestaltung, komplexe Verwandlungen z.B. eines Bildes) aus meinem Bild (Die Verborgenheit) das eine zum anderen.

Spiele mit Farben und Materialien gehen subkutane (unter der Haut) Verbindungen ein. Mit eigenen Grenzen respektive (beachtenswert) von Figuren, Fläche und Raum, Regel und Zufall, und das Widerspielen von Opulenz (Luxus, Pomp, Prunk) und Strenge. Subtil (abgestuft, ausgeklügelt, differzenziert) und frei sind die Silikonfarben zwischen Rot und Schwarz, ist warm und kalt zugleich.

Man sagt auch“ es sein wuchernde Formen der Stärke und Massen“. Als Symmetrie (Ebenmaß) und Asymmetrie (nicht Ebenmaß) z.B. modellierten aufgetragenen Linien, in Zacken grade und Auswüchse des schöpferischen elanischen (große Energie mit dem man etwas bewältigt).

Alle Arbeiten die bisher als aufgebauten Bildgebilde existieren ist ein Bild und die Erinnerung an das Bild. Es gibt immer Momente des Betrachters des absurden, Begegnungen des unerwarteten eines Bild Gebildes, ein Bild das das Malmittel Silikon als wurstähnliches Sahnehäubchen wie auf ein Bild aufgebacken aussieht.

Manchmal denke ich meine Widersinnigkeit und Verrücktheiten an das gemalte, gepresste gespachtelte Bild es sind Translationen (Übertragen, Übertragung, Versetzung) der Silikonmaterialen zwischen Chaos und Ordnung.

Es sind Figuren rechteckende Wurstlinien die abstehen übereinander ineinander nicht ist rigide (starr, verbissen, verbohrt) oder imperativ. (Gebot oder Prinzip) Es ist ja auch bekannt, daß Kunst in Bildern etwa, der wahrnehmenden Wirklichkeit um Jahre voraus greift.

Das Schöne ist, es gibt immer mehre Wahrnehmungsebenen und Sehmuster eines Menschen. In jeder Figur, in jedem Bild steckt auch ein Sich-zeigen des Wahrnehmungsprozesses verbunden mit der Zeit und Ewigkeit für das geliebte Bild.

Meine Form und Formaktivität sind Silikon- Faltungen die verschmelzen zu Gegensätze, es sind Übergänge. Malerei ist mit Gegensätzen und Öffnungen und Füllungen verbunden, für eine freie und befreiende Anschauung des Betrachters.

Kunst lebt von Grenzüberschreitungen, Malerei und die Kunst begegnen sich in einem Moment der Verheißung es beinhaltet eine uneinlösbares Versprechen.

Silikonmalerei ist die Begegnung, ein Kunstwerk und ein Betrachter. Wo die jeweiligen Kriterien sichtbar werden vor allem wenn es um Verwandtschaft, Abweichung, Anziehung und Abstoßung geht entfaltet sich und ebenso wie Missverständnisse und –Fehlinterpretationen

In System Kunst, wie im System Malerei herrschen Missverständnisse und Fehlinterpretationen, das heißt die Malerei ist ihr Gegenteil das nichts da ist, in dem möglichst viel da ist.

Überschwemmungen üppige Formen von Silikonschichten, öffnen eine neuen Raum so wird die Fragilität (Empfindlichkeit, Feinheit, Zartheit, Zerbrechlichkeit) die Flüchtigkeit des Bildes mit einer seltsamen Sicht vom Betrachter gesehen.

Malerei und Objektkunst verschmelzen, so konsequent wie die Figuration zur reinen Abstraktion eines Silikonausdrucksmittels. Ein plastisches Silikonwerk, ist auch ein Konzept aus der Begrifflichkeit der Malerei entstanden.

Es wurde aus deren Zusammenhang eine neue Maltechnik kreiert. Der Künstler schöpft aus einem unerschöpflichen Reservat, Themen und Bildeindrücke entwickeln sich zu Formen und werden auf Leinwand gebracht. Der Höhepunkt einer konsequenten plastischen Exegese (ist die Auslegung bzw. Interpretation von einer Aussage) eines Tafelbildes ist die Herbstwanderung, sie hat bereits ein Materialcharakter es ist ein paintants (ein universelles Panorama) und neutand (die Wortneuschöpfung) für Silikonmalerei, absolut treffend.

Aber auch eine Form der Kritik lässt erkennen das Sichten im Werk spiegeln und wieder übermalt werden. Ein verändertes Bild ist im Grunde genauso abstrakt wie eine Plaste oder Elaste aus Silikon oder ein Muster auf einer Tapete.

Die offenen gelegten Rahmeneckenden des Silikonbildes als Gummieähnlicher Überzug entsteht der Eindruck einer Symbiotischen (Verhaltensmuster) unterlegten Verbindung.

Zwischen Malerei an der Leinwand mit Gummizügen, verspannte Folien, Netze auf Keilrahmen mit einer plastischen Überzug die aus dem Bild der „Mascarade„ einen Prozess montierter (balanciert) Malerei. Die Bezeichnung einer montierten Malerei dient als Oberbegriff einer angewandten künstlerischen Praktik die das Leben zweier Menschen erotisch verbindet in dem Bild „Leidenschaft“. Das Werk in Wurmfortsatzlinien und plastische Ausstülpungen auf der Leinwand um reißen als Ornamente.

Doch nicht die Bilder bewegen sich, die Seher die das Werk, nicht bei einer Ausstellung in seiner Gänze gleichzeitig wahrnehmen können. Erst im Kopf verbinden sie die diachron (geschichtlich, historisch) aufgenommen Eindrücke zu einem subjektive (zu den konzepten Deutungsmuster), im Kopf gefilterten Gesamtbild.

Das Verhältnis einer gemalten Überfläche und darunter liegenden, plastisch gestalteten Silikonstrukturen wie bei dem Bild „Anatomie“, Malerei und Skulptur auf Untergrund die an Knochen Mensch und Tier verspannten Wirbel denken lässt.

Es ist ein Pigmentiertes Silikon, das zum Teil in groben Schlieren und klumpen auf die gedruckte Leinwand aufgebracht wird.

Ein Künstler ist für sein Prozess selber der Schneider, also anpassen einer Gummi-latex bezogenen Oberfläche wie auf einem Körper. Der Körper ist unser Auge eine Art Rüstung mit einer Vorderseite visuell relevant (optisch, augenscheinlich) also für das Bild gewappnet.

Abstrakter ist ein Auftakt zur Anschauung denn der Auftakt braucht kein Aussehen aber dennoch glauben wir zu wissen was es ist.

 

 





Allgemeine Silikonmalerei ist eine viel umkämpfte Linie, die Künstler beschritten haben bis zu einer Grenze, das heißt eine Figur und eine Abstraktion treffen aufeinander.

Was die Malerei von der sogenannten Wirklichkeit löst sind die farbigen 180 RAL Farben die eine Farbgleichheit und Lichtbeständigkeit garantieren. Ferner vermitteln sie auch eine gewissse Autonomie.

Die supjektiven Schichten sind Ergebnisse purer Malerei eine gewissse Plastizität der Bilder verleiten zu einem Tabubruch.

Man möchte sie einfach anfassen vorsichtig berühren oder auch mehr. Man würde am liebsten die Finger in die Struktur der Werke übertragen und aufdrücken wie ein Stempelabdruck.

Die Silikonwurstlinien mit ausgefransten Besatzrändern einfach zum draufkneten und die sensible Materialität spüren. Das sehende Auge wird verführt, es erkennt sehr schnell eine Transparenz die das Licht auf Silikon strahlt.

Es reflektiert, wie bei einer Perlmutkette, einen Glanz. Für den Betrachter gibt es nur eine Position, zu erklähren wie das Werk von Menschenhand geschaffen auf Auge und Gehirn wirkt.

Es ist der Einsatz von Spachteln, Rakeln, Glätten, Rasterung, Transformationen oder wie Bienenwaben oder das Muster einer Tapete gebracht.   

Dieses ist das Ergebnis, ein Ende, oder doch eine Verbindung zu einer neuen Malerei.  


Dauerelastische im Volksmund gummiartige, wulstige Oberflächenlinien verleihen dem Kunstwerk in Silikon eine Imagination für den Betrachter. Eine dritte räumliche Dimension das Auftragen von Schichten und der Verlauf von runden Wulstlinien, die herrausragen aus dem Kunstbild, inspiriert von der immer wiederkehrenden Frage "Was ist denn das, was will uns das Sagen?" 




In uns werden Erinnerungen wach, Liebe, Hass, Leidenschaft, Erinnerungsbilder vor Augen die auf einmal da sind.

In einer Ausstellung werden die Ihnen begegnen. Ob ein Kunstwerk in Öl, Acryl, Aquarell oder Silikon gemalt ist, es ist ein Formergeinis Ihrer Interpretation, die mehr mit dem Betrachter zu tun haben als mit einem Kunstwerk, das etwas in unserer Fantasie auslöst.

Alle Arten von Kunst auf unser Erde ist eine Nachahmung von Vertrautheiten / Wahrnehmungen welche Künstler die vom Anblick eines Mediums, Wasser, Licht, Luft und Farbe sich in ein schönes Motiv einfließen lassen.

Die Präsenz, die Vielfalt der Wahrnehmung des Malstoffes in Silikon ist mit dem Auftragen von Schichten und Linien eine Abstraktion und ein Gegenständlichkeit.

Der sehende Prozess, das Betrachten eines Bildes in verschiedenen Farbverläufe ist die transparente Vermittlung einer Kunst auf einem Untergrund, das kein Zweifel zulässt zwischen Fantasie und Vollendung.